Umwelt

Tipps für Gartenverschönerungen

Der Garten, ob am Haus gelegen oder ein Stück entfernt, ist zumeist ein Herzensanliegen des Besitzers. Wer viel Zeit hat, findet in der Gartenarbeit sein Hobby, bei anderen ist es der ideale Erholungsort im Alltag.

Kaum ein Gartenbesitzer, der nicht ständig neue Ideen entwickelt, ändert und werkelt. Hier sollen ein paar Tipps gegeben werden, wie mit einfachen Mitteln Verschönerungen auf dem Grundstück möglich sind. Oft sind es einfach ein paar Ideen, die zu einem neuen Ambiente führen – und es wird dazu weder ein großer finanzieller noch zeitlicher Aufwand benötigt. Stöbern Sie einfach mal – und vielleicht können Sie das eine oder andere in Ihrem Garten umsetzen.

  1. Bunte Ecken mit Löwenmaul und Co.

Auf jedem Grundstück gibt es die eine oder andere Ecke, die nicht so schön ins Bild passt. Der Kompost, Nachbars Mülltonnen oder einfach ein unschönes Mauerstück. Sind Sie auch bestrebt, diese Ansichten verschwinden zu lassen? Das wird oft mit blühenden Mitteln erledigt – im Bereich des unteren halben Meters eignen sich dafür besonders gut Löwenmäulchen und andere Bauerngartenpflanzen. Sie können ausgesät werden, und brauchen dann nicht mehr viel Pflege. Der Vorteil: durch die Saat sind sie preiswert und vermehren sich meist an Ort und Stelle für das nächste Jahr weiter. Durch ihre bunten und vielseitigen Blüten sind die Löwenmäulchen dafür besonders gut geeignet.

  1. Einfach und schnell – der überdachte Sitzplatz aus altem Gemäuer

Gerade auf alten Bauernhöfen und ähnlichen Anlagen findet sich ein Schuppen, eine Scheune oder Ähnliches, das nur bedingt genutzt wird. Ist dieses aus Fachwerk errichtet, kann aus einem Teil davon prima eine überdachte Sitzecke entstehen, ohne dass dies viel Aufwand wäre. Der gewünschte Teil muss zum übrigen Gebäude abgetrennt werden, was beispielsweise mit einfachen Brettern möglich ist. Dann sorgen Sie für einen Eingang zum Garten oder der Terrasse und nehmen in Fensterhöhe ein paar Gefache heraus. Schon kann er dekoriert werden, der neue Sitzplatz, der auch im Regen genutzt werden kann.

  1. Frühblüher im Rasen

Zu den Dingen, die sich mit geringen Mitteln im Garten ändern lassen, gehören die Standorte der Frühblüher. Ob neu Gekaufte oder Alte umgesetzt – die Tulpen und Narzissen, Krokusse und Ähnliches erfreuen jeden zu Beginn der neuen Gartensaison. Eine einfache Möglichkeit, damit die Blüten gut zu sehen sind, ist es, die Zwiebeln in Gruppen in den Rasen zu setzen. Beim ersten Mähen umfährt man diese dann und nimmt später einfach das verwelkte Laub mit dem Rasenmäher mit auf. So können die Zwiebeln bis zum nächsten Frühjahr auf ihren Einsatz warten.

So gesetzt, können die Blüten im noch kurzem Frühlingsrasen wunderbar zur Geltung kommen und so gesetzt werden, dass Passanten und man selbst am Fenster oder am Eingang auch tatsächlich die Blüten sieht. Denn oft sind im zeitigen Frühjahr die Beete noch unberührt und nicht in Sichtweite, sodass die Frühblüher dort gar nicht gewürdigt werden können.

Wichtig für ein schönes Aussehen und kräftiges Wachstum ist das Setzen der Zwiebeln im Gruppen. Besonders bei Krokussen sollten Sie darauf achten, ganze Kissen aus den Blumenzwiebeln zu pflanzen, die sich dann noch mit den Jahren vermehren. Nimmt man die Zwiebeln nach der Blüte nicht aus der Erde, werden zwar mit der Zeit die Blüten etwas kleiner, aber die Zwiebeln umstocken sich zu einem größeren Horst, der dann bei den ersten Sonnenstrahlen zu einem dicken, bunten Kissen wird.

  1. Kunst mit der Kettensäge

Zwar nicht für jeden geeignet, aber für alle, die eine Kettensäge besitzen, sind die Kunstwerke aus Holz, die sich mit der groben Säge zuschneiden lassen. Wer mit der Kettensäge versiert ist, kann sich aus einem Stück Stamm Pilze oder ähnliche Deko ausschneiden, die dann zur entsprechenden Jahreszeit oder auch das ganze Jahr über die Besucher und Bewohner erfreut. Zunächst sehen sie meist naturbelassen am schönsten aus, doch mit der Zeit verwittert das Holz. Dann können Sie immer noch auf Farbe oder Lasuren zurückgreifen, um die Werke wieder wie neu aussehen zu lassen.

  1. Der einfache Terrassenbau mit Kies

Ein Sitzplatz im Garten kann auf viele verschiedene Arten entstehen. Manche lieben es, wenn die Möbel im Gras stehen, andere hätten gern einen befestigten Untergrund. Dieser kann mit viel Aufwand baulich aus den verschiedensten Materialien hergestellt werden. Doch auch mit einfachen Mitteln und in relativ kurzer Zeit lässt sich eine Terrasse errichten, vor allem dort, wo das Gelände uneben ist und am Hang liegt, ist diese Variante ideal.

Dazu benötigen Sie Sand- oder andere Steine, die als Grenze dienen. Diese können an der Hangunterseite mehrfach übereinander gestapelt werden, oder auch auf der geraden Fläche nur einen Stein hoch liegen.

Nun holen Sie im Baustoffhandel mit dem Hänger groben Kies. Diesen kann man auch liefern lassen. Er wird innerhalb der Steine aufgefüllt und eben gezogen.

Vorteile:

  • Es können Unebenheiten ausgeglichen werden
  • Störende Erhebungen werden zugeschüttet, zum Beispiel ein alter Baumstumpf, der nicht herausgeholt werden kann
  • Das Wasser läuft perfekt und jederzeit ab
  • Je nach Körnung des Kieses (wählbar), können Gartenmöbel jeder Art gut darauf stehen
  • Bei Absenkungen ist ein einfaches Auffüllen möglich
  • Der Steinrand sieht gut aus und kann dazu noch in Art einer Trockenmauer mit Blumen bepflanzt werden.
  1. Bäume nicht ganz fällen – die neue Heimat für das Vogelhaus

In jedem Garten müssen ab und an Obst-und Zierbäume gefällt werden. Ist der Stamm aber noch nicht so brüchig, dass er zur Gefahr wird, kann man daraus prima ein Deko-Element machen. Schneiden Sie den Baum etwa mannshoch ab. Im Idealfall bleibt dabei eine Gabelung stehen. So können Sie, je nach Gegebenheiten, in der Gabel oder auf dem Stamm das Vogelhäuschen platzieren. So steht dieses sicher, und kann für die Fütterung von Menschenhand gut erreicht werden.

  1. Gartenbank erblühen lassen

Einfach und schnell verschönert ist eine alte Garten-/Parkbank, die Sie in Ihrem Garten aufstellen. Diese hat im Normalfall an den Seiten Verstrebungen aus Metall oder Holz. Hier lässt sich ein Holzbalken auflegen. Auch möglich: eine Bohle. Das Holz muss nur dick genug sein, um das Durchhängen zu verhindern. Nun können Sie auf die beiden herausstehenden Enden Blumenkübel oder andere Deko stellen. Diese stört nicht beim Benutzen und lässt die Bank in einmaligem Glanz erstrahlen.

  1. Pflanzen unter den Bäumen

Bäume geben einem Garten Struktur und sind immer etwas Besonderes und Individuelles. Während die alten Obstbäume „himmelhoch“ wuchsen, sind heute die Halb- oder Viertelstämme üblich, die höchstens 2-3 Meter hoch wachsen und dafür mehr Früchte tragen. Will man also einen Baum haben , unter dem man sitzen kann, sollte man auf Nadel- oder Laubgehölze zurückgreifen. Schnell wachsen Eschen und Birken, wer mehr Zeit hat, kann es mit einer Buche oder Eiche versuchen. Auch eine Kastanie oder eine Linde kommen in Frage. Nadelbäume haben den Vorteil, dass sie auch im Winter ein grüner Hingucker im Garten sind. Dafür kommen viele Edeltannen oder andere Nadelbäume in Frage, die zum Teil auch schnellwachsend sind. Doch wer nun solche Bäume hat, und die kahlen Stellen darunter nicht für Sitzmöbel und Co verwenden will, kann um den Stamm herum eine Art Beet anlegen. Da hier jedoch die Sonne nur gering vertreten ist, sollten es Schattenpflanzen sein, wie Farne und Ähnliches. Werden diese als Büsche unter die Bäume gepflanzt, ergibt sich ein schönes Bild, dass sich im Lauf des Jahres auch durch Blüten und Staudenwachstum verändert.

  1. Neuer Zaun für die Spielecke

In vielen Gärten gibt es Spielecken für die Kinder und Enkel, besonders dann, wenn der Garten am Wohnhaus liegt. Wird dieser Teil des Gartens neu angelegt, lässt sich der Zaun des Grundstückes oder auch ein Zaun zur Abtrennung vom übrigen Garten einfach und preiswert kindgerecht gestalten. Sie brauchen dafür nur Riegel aus Holz, an denen sich wiederum hölzerne Latten befestigen lassen. Diese können Sie aus Resten und mit etwas Farbe bunt gestalten, und wer Geschick dafür hat, schneidet mit der Stichsäge Formen aus, die an den Latten angebracht werden. Die Farbe lässt sich jederzeit verändern und erneuern, und so bekommt der Spielplatz im Garten eine individuelle Note.

  1. Rosenbogen für den Eingang

Ein Klassiker, der verhältnismäßig wenig Mühe macht und immer wieder schön aussieht, ist ein Rosenbogen. Dafür brauchen Sie nichts weiter zu tun, als eine Kletterrose am Eingang oder auch an anderer Stelle des Gartens zu pflanzen. Ist diese gut eingewurzelt, setzt man daneben entweder ein fertig gekauftes oder auch selbst gestaltetes Rankgitter, welches die Form eines Bogens haben kann. Sogar alte Holzleitern sind geeignet, um ein solches Spalier zu errichten. Immer, wenn die Rose im Frühling die langen Triebe ansetzt, werden diese durch das Gitter geflochten bzw. angebunden. So entsteht ein farbig blühender Eingangsbereich, der nicht viel Arbeit kostet.

  1. Regentonne verschönern

Eine oder auch mehrere Regentonnen gehören in den Garten, und zwar überall dort, wo Fallrohre das Wasser der Regenrinne nach unten transportieren. Verschieden designte Regentonnen sind im Angebot – doch leider auch oft recht teuer. Abhilfe ist leicht zu schaffen, in dem man sich Mörtelkübel im Baumarkt kauft, die es in rund oder eckig in verschiedenen Größen für wenig Geld gibt. Sie sind aus robustem, schwarzem Kunststoff hergestellt und nicht schwer. Um eine Unfallgefahr für Kinder und Haustiere auszuschließen, sollte man ein etwas größeres Gitter auflegen, zum Beispiel aus Drahtgeflecht oder Holz. Damit die schwarze Tonne das Bild nicht stört, kann sie hinter Büschen oder kleinen Hecken verschwinden, oder auch mit Bambus-Matten umwickelt werden. Auch eine kleine, eventuell noch bepflanzte Trockenmauer, kann die Tonne gut verschwinden lassen.

  1. Teich anlegen

In vielen Gärten anzutreffen sind Teiche in verschiedenen Größen. Auch wenn Ihr Garten nicht allzu groß sein sollte – ein kleiner Gartenteich kann dennoch zum romantischen Blickfang werden. Unter den verschiedensten Möglichkeiten einen solchen anzulegen, ist die mit den vorgefertigten Schalen aus Kunststoff die einfachste und schnellste. Dafür müssen Sie den Boden ausheben, etwas größer als die gekaufte Schale groß ist. Diese wird dann eingesetzt und mit etwas Wasser befüllt, damit rundherum mit Sand und dem Gartenschlauch der Boden eingeschlämmt werden kann und dem Teich Halt gibt.

Anschließend kann der Boden außen herum sowie der Teich bepflanzt werden. Ein häufiger Fehler ist, dass Wasserpflanzen eingesetzt werden, die nur für tiefere Teiche geeignet sind. Das trifft zum Beispiel auf die beliebten Seerosen zu, die mindestens eine Wassertiefe von 1,20 m brauchen. Doch es gibt auch für die kleineren Teiche genügend schöne Pflanzen – man muss nur beim Kauf auf die angegebene Tiefe achten.

  1. Romantischer Sitzplatz im entkernten Fachwerk

Wie in Kapitel 2 beschrieben, kann ein altes Gemäuer aus Fachwerk schnell zu einem Sitzplatz mit Überdachung werden. Doch haben Sie vielleicht noch mehr zu bieten; alte Stallungen und Co, die nicht mehr benötigt werden? Dann kann das Fachwerk auch komplett entkernt werden und als einmaliger und romantischer Sitzplatz dienen. Dazu werden alle Mauerteile entfernt, wobei natürlich auch als Sicht- oder Wetterschutz das eine oder andere Stück stehen bleiben kann. Dann muss das Fachwerk mit Holz entsprechend ausgebessert und verschönert werden; die Dacheindeckung verschwindet. So lassen sich nicht nur romantische Sitzecken schaffen, sondern im Inneren des ehemaligen Gebäudes wachsen auch verschiedenste Pflanzen, wie hier Rosen und Efeu.

  1. Individuelle Blumentöpfe

Ob das Grundstück als Bauerngarten hergerichtet wurde, oder in einem ganz anderen Stil – es lassen sich statt teurer Pflanzkübel manche andere, nicht mehr benötigte Dinge zum Bepflanzen nutzen. Bekannt sind Schubkarren und Handwagen, die allerdings viel Platz brauchen und auch nicht überall hin passen. Andere Möglichkeiten sind etwa alte Futtertröge oder Keramiktöpfe. Doch sehr gut geeignet sind –auch als Hängedeko- , ehemalige Kochtöpfe. Sie müssen nur mit einem Ablaufloch versehen werden und können dann durch die Henkel einfach und schnell aufgehängt werden. Üppig blühende Pflanzen, die die Töpfe umranken, geben zusammen mit diesen Recyclingtöpfen ein schönes Bild ab.

  1. Schmuck im Winter – mehr als Kälteschutz

Damit der Garten, besonders im Eingangsbereich und vor dem Haus, auch im Winter ein attraktives Bild abgibt, ist es angeraten, den Winterschutz so zu gestalten, dass er mit Deko verschönt werden kann oder aber allein schon eine Besonderheit darstellt. Hervorragend dafür geeignet ist Jute, die es am Stück oder auch in Streifen aufgewickelt zu kaufen gibt. Teilweise ist sie heute sogar farbig erhältlich, was die Gestaltung damit noch erleichtert. Zum Beispiel können die Ranken von Kletterpflanzen damit zusammengebunden und somit vor der Schneelast geschützt werden. Oder Töpfe und Tröge werden umwickelt und Sträucher eingehüllt. Das alles sollte unter den Gesichtspunkten des Winterschutzes passieren – doch das Aussehen soll auch nicht zu kurz kommen.

  1. Eine schöne Arbeitsecke für den Gärtner

Wer auch immer in der Familie der „Gärtner“ ist – er hat allerhand Werkzeug, Pflanztöpfe und vieles mehr, dass er im Laufe der Saison immer wieder zur Hand haben muss. Die meisten bewahren dies im Schuppen oder Keller auf, und holen es sich bei Bedarf ins Freie.

Doch wenn das Grundstück groß genug ist, können Sie eine Arbeitsecke einrichten, die der Schmuck des Gartens wird. Durch Pergola oder Zäunchen abgetrennt, eventuell mit einem festen, etwa gepflasterten Bodenstück, lässt sich prima ein kleines „Arbeitszimmer“ einrichten. Hier steht ein Tisch zum Arbeiten, ein Stuhl und eventuell ein Regal, welches Töpfe und mehr beinhaltet. Damit die „Einrichtung“ nicht im Regen Schaden nimmt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie wird aus entsprechend behandeltem Hartholz gekauft (wie man es von modernen Gartenmöbeln kennt), oder aber, man nutzt Altes nach, und streicht dies einfach mit Lackfarbe für den Außenbereich. Abstand nehmen sollte man von Türen am Schrank, da sich diese in der Feuchtigkeit verziehen und dann klemmen. Aber ansonsten lädt der Arbeitsplatz im Freien nicht nur zu allerlei Gartenarbeit ein, sondern kann, schön dekoriert, ein Schmuckstück für das ganze Grundstück werden.

  1. Hecken und anderer grüner Sichtschutz zum Nachbarn

Ob an der Sitzecke oder auch sonst im Garten – in den meisten Fällen schätzen es die Besitzer nicht, wenn von der Straße oder dem Nachbargrundstück allzu freie Sicht herrscht. Hecken sind von jeher beliebt, dieses Problem zu lösen, doch nicht selten sind gerade diese auch ein Streitpunkt mit dem Nachbarn. Denn sie so zu pflegen und zu schneiden, dass sie ihren Zweck erfüllen, aber dennoch nicht störend durch den Zaun wachsen, ist nicht einfach.

Noch komplizierter wird es, wenn die Hecke zwischen beispielsweise der Pergola oder einer anderen Umzäunung des Sitzplatzes steht, und man schlecht herankommt, um sie zu beschneiden. Hier können Sie sich mit einem einfachen Trick helfen: die Zaunfelder oder Pergola-Teile, die die Hecke abschirmen, brauchen nur mit Scharnieren versehen zu werden. Dann lassen sich die Stücke öffnen, wenn die Grünpflege ansteht, und sonst sind sie geschlossen. Der Aufwand ist gering, mit einem Riegel versehen, ist dies schnell erledigt, und die Hecke kann ohne Probleme auch einmal mehr beschnitten werden.

  1. Kräutergarten 1

Ein Kräutergarten ist ein nützliches Element im Garten, zumal, wenn dieser gleich am Haus liegt. Da man zum Ernten ständig an das Beet herantreten muss, ist es günstig, wenn dieses etwas erhöht ist. Dafür gibt es einige einfache Möglichkeiten.

Zum Beispiel kann am Hang mit Sandsteinen oder ähnlichen Elementen ein Hochbeet errichtet werden. Dieses lässt sich je nach Bedarf mit Kies auffüllen, auf dem Töpfe stehen, oder auch mit Erde, um die Kräuter direkt einzupflanzen. Ein schönes Dekoelement ist es, wenn der Kräutergarten mit Keramik oder anderer bevorzugter Dekoration bestückt wird, oder/und Schilder die Sorten zeigen. Diese können aus ganz verschiedenem Material sein – hier zum Beispiel alte Dachschiefer.

  1. Kräutergarten 2

Eine andere, ebenfalls sehr praktische Art, den Kräutergarten anzulegen, sind bepflanzte Mauern. Auf vielen Grundstücken befinden sich Mauervorsprünge oder kleine Abtrennungen, auf die man Steinelemente aus Beton aufsetzen kann. Diese gibt es in Baumärkten zu kaufen. Sie sind zwar aus Beton gegossen, sehen aber außen wie natürlicher Stein aus. Für geringeres Gewicht sorgen je nach Größe ein oder zwei hohle Kammern, die beim Vermauern vergossen werden können. Stellt man sich diese Steine waagerecht auf, können die Kammern mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Um die Betonoberfläche verschwinden zu lassen, können Sie beispielsweise Moos aufkleben.

  1. Staudengarten für jede Jahreszeit

Ein Staudengarten-bzw. Beet ist eine gute Möglichkeit für eine blühende Oase, die wenig Arbeit macht. Viele Stauden sind ausgesprochen anspruchslos, auch was die Erde und den Wasserverbrauch angeht. Sie blühen alljährlich wieder und erfreuen den Betrachter mit einem wahren Farbenfeuerwerk.

Beim Pflanzen sollten Sie aber darauf achten, dass Sie Stauden kaufen, die zu verschiedenen Zeiten blühen. Zum Beispiel haben Pfingstrosen und Schwertlilien in etwa die gleiche Blütezeit – und sehen dann den Rest des Jahres weniger dekorativ aus. Phlox dagegen blühen später und sind im Frühsommer lediglich grüne Büsche, die noch Wachstumspotential haben. Daher sollten Sie beim Kauf den Gärtner um Rat fragen, damit im Staudenbeet das ganze Jahr über etwas blüht.

  1. Mit der Schere gegen verwilderte Gärten

Besonders, wenn ein altes Grundstück erworben wird, ist der Garten oft verwildert und sieht alles andere als einladend und schön aus. Doch besser, als alles zu roden und neu anzulegen ist es, die alten Schätze so gut wie möglich bestehen zu lassen. Am besten wartet man ein Jahr ab, in dem man sieht, was überall gepflanzt und gesteckt wurde. Denn oft ist dies nur zur jeweiligen Blütezeit auszumachen. In dieser Zeit können ein alter Schuppen abgerissen, morsche Bäume gefällt und eingegangene Büsche herausgeschnitten werden. Ist eine Hecke gewachsen, die zwar hoch, aber im unteren Bereich nicht mehr grün ist, sollten Sie diese zurückschneiden und darauf setzen, dass sie weiter unten wieder austreibt. Dies ist beispielsweise bei Liguster der Fall.

Wenn Sie nicht gerade ein fertiges Bild Ihres neuen Gartens im Kopf haben, sollten Sie also warten, was Ihnen so unverhofft blüht. Im Frühling können zum Beispiel die Frühblüher nach der Blüte, sollen sie nicht am Ort verbleiben, herausgenommen und eingelagert werden, um sie im Herbst am neuen Platz wieder auszusetzen.

Die Stauden, die den Sommer über blühen, können außerdem verkleinert und umgesetzt, Büsche beschnitten und Beerenstöcke auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden. Auch manche Blumen, wie zum Beispiel Rosen, brauchen einen Schnitt. Wenn Sie sich entschließen können, den Pflanzen eine Verjüngung zu gönnen, werden Sie bei der Gestaltung Ihres neuen, alten Gartens viele interessante Raritäten entdecken, die es zu bewahren lohnt.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/9125/

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